Mein Melsbach
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Nun, nachdem ich seit August 2015 mit sehr viel Spaß Geocaching betreibe und einige meiner Such-Erlebnisse regelmäßig in Facebook veröffentliche, muss Geocaching natürlich auch in meine Homepage aufgenommen werden. Denn Geocaching hat Melsbach längst erobert.

Aber was eigentlich ist denn Geocaching? Es wird beschrieben als eine Art moderne Schatzsuche. Untersucht man das Wort, so kommt man auch auf dessen Bedeutung. „Geo“ heißt Erde und „Cache“ kommt ursprünglich aus dem französischen und bedeutet Versteck. Also frei übersetzt „Ein Versteck auf der Erde“.

D. h. irgendwo auf der Erde ist ein Behälter (Cache genannt) versteckt, den es zu finden gilt. Wo dieser Cache liegt, ist durch Koordinaten angegeben. In der heutigen modernen Zeit erfolgt die Suche der Caches durch GPS, sei es mit Handy, speziellen GPS-Geräten oder auch mit Navi-Geräten.

Eine Übersicht aller weltweiten Caches findet man auf der Seite Geocaching. Darüber hinaus gibt es weitere Seiten, wie z. B. Opencaching.de, die aber bei weitem nicht so umfangreich sind.

Auf der ganzen Welt gibt es derzeit etwa 2,6 Millionen Caches, davon rund 350.000 in Deutschland. Logisch, dass auch Melsbach nicht von Caches verschont geblieben ist. So befinden sich im Ort selbst 5 Caches und weitere 5 in unmittelbarer Nähe in den Wäldern um Melsbach herum. Im Umkreis von 3 km um mein Haus herum gibt es 66 Caches, der nächste liegt gerade einmal 150m Luftlinie entfernt. Gebe ich einen Radius von 10 km um mein Haus herum ein, so stoße ich bereits auf fast 300 Caches der unterschiedlichsten Sorte.

Es gibt die unterschiedlichsten Arten von Caches, eines ist jedoch bei allen gleich, sie alle enthalten ein sogenanntes „Logbuch“. Hat man einen Cache gefunden, so trägt man sich in dieses Logbuch ein, was dann als Nachweis dafür dient, das man ihn gefunden hat. Bevor man mit Geocaching beginnt, ist eine vorherige Registrierung auf den o. a. Seiten empfehlenswert, die jedoch kostenlos ist. Mit dieser Registrierung erhält man einen sog. Account, in dem man seine persönlichen Angaben hinterlegen kann. Dort macht man nach jedem gefundenen Cache eine „Gegenbuchung“, so erhält man immer eine aktuelle Übersicht, wie viele Caches man gefunden hat und wo.


Es gibt viele Arten von Caches, angefangen von sog. „Nanos“, das sind winzige, gerade mal 1 cm große und 1 cm dünne Behälter bis hin zu nicht festgelegten Größen.
Hier ein paar Beispiele der gängigsten Caches: 
 

       

Der Kleinste, ein „Nano“
1 cm lang und 1 cm breit, meist magnetisch

Eine normale,
3,5 cm große Filmdose

Ein sog. PET,
ca. 10 cm lang

Der „Regular“, die eigentliche Standardgröße für einen Geocache. Fassungsvermögen
bis zu 1 l


Auch die Schwierigkeitsgrade sind gestaffelt, angefangen von 1 (leicht) bis 5 (schwierig), wobei auch Zwischenstufen wie 2,5 möglich sind. Spätestens ab der Stufe 4 sind die Caches nicht mehr normal zu bergen sondern nur mit Hilfe von Sonderausstattungen. Was benötigt wird, ist aber fairerweise in der Beschreibung bereits ausgesagt.


Ich selbst habe Geocaching im Herbst 2012 anl. eines Aufenthaltes in Prien am Chiemsee kennen- und lieben gelernt. Dort gab es u. a. einen Cache der Stufe 5, dieser befand sich etliche Meter tief im Chiemsee und war ohne spezielle Taucherausrüstung nicht zu bergen.

Die meisten Caches findet man durch die Angabe der Koordinaten, aber es gibt zahlreiche, sehr interessante Varianten wie Rätsel- oder Mysterycaches, bei denen man durch verschiedene Aufgaben die Koordinaten selbst ermitteln muss. Sehr beliebt sind die sog Nachtcaches, die nur zu Beginn der Winterzeit ausgelegt werden, sie sind nur bei Dunkelheit mittels Taschenlampe usw. zu finden, da sie reflektieren.

Geocaching ist eine schöne Sache für jeden, der gerne wandert, kann man nebenbei doch noch den Spaß einer Schatzsuche genießen.




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